(Hoch-) Begabtenförderung in einem modernen Bildungssystem

In den letzten Wochen wurden in den Medien zahlreiche Artikel zu einem modernen Bildungssystem veröffentlicht. Zur (Hoch-) Begabtenförderung sind dazu folgende Thesen aufzustellen:

1. (Hoch-) Begabtenförderung setzt eine hoch differenzierende Lernumgebung voraus. Dazu sind exzellente Schulen und kleine Lerngruppen unerlässlich.

2. (Hoch-) Begabtenförderung bedingt begabtenfördernde Lehrpersonen. Dies setzt exzellentes Fachwissen der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer, hohes pädagogisches Können in Bezug auf individuelle Betreuung (Hoch-) Begabter und – auch – eine spezielle Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer für Hochbegabung voraus.

3. (Hoch-) Begabtenförderung muss sehr früh einsetzen – der Zeitpunkt beim Eintritt in die Sekundarstufe II ist dazu viel zu spät.

Die derzeit vorgestellten Modelle der Gesamtschule lassen obige Aspekte nicht in ausreichendem Maß erkennen. Vor allem scheint ein Irrtum vorzuliegen, wenn allen Schülerinnen und Schülern die gleiche Lernumgebung „garantiert“ werden soll – vielmehr müssen für alle (hoch-) begabten Schülerinnen und Schülern die gleichen Chancen zur bestmöglichen Förderung geschaffen werden.

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