Biber der Informatik 2017

Heuer findet der Biber der Informatik“ von 6. – 17. November statt. Die Anmeldung und Teilnahme erfolgt über die Schulen.

http://www.ocg.at/de/biber

https://www.ocg.at/sites/ocg.at/files/medien/pdfs/Biber-Aufgaben2012-mitLoesungen-AT-web.pdf

 

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Informatiktag 2017

Am 28. Sept. 2017 luden die TU Wien, das Bundesministerium für Bildung, die PH Wien und die Österreichische Computer Gesellschaft zum 9. Informatiktag ein. Nach den Keynotes von Valentina Dagiene („Computational Thinking“), Stefan Szeider („… Das Erfüllbarkeitsproblem in Theorie und Praxis“) und Gerald Futschek (“ MOOC zum Programmierenlernen“) stellten Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen in Workshops vor.

http://www.informatik.tuwien.ac.at

http://www.ocg.at

http://www.ocg.at/de/biber

Das Internet in meinem Unterricht? – aber sicher!

Für Lehrende wird ein MOOC zum Thema „sicheres Internet im Unterricht“ angeboten. Der „SIMOOC“ ist ein offener Online-Kurs, der von einer großen Anzahl von Teilnehmenden besucht werden kann. Der achtwöchige Kurs bietet einen Überblick über die sichere Nutzung des Internets und gibt Impulse zur pädagogischen Vermittlung im Unterricht (Zitat: BMB, Sept. 2017).

Dauer: 9. Oktober – 1. Dezember 2017

Information: www.virtuelle-ph.at/simooc

SIMOOC: www.bitly.com/simooc

Computational Thinking

Die Vereinigung „Computer Science Teachers Association“ fasst in ihrem Flyer zu Computaional Thinking folgende Punkte zusammen:

  • Formulieren von Problemen in einer Weise, dass sie mit einem Computer oder anderen Werkzeugen gelöst werden können
  • Logisches Organisieren und Analyse von Daten
  • Daten durch Abstraktionen und Modellen und Simulationen repräsentieren
  • Lösungen durch algorithmisches Denken (in einer geordneten Abfolge von Lösungsschritten) automatisieren
  • Mögliche Lösungen mit dem Ziel eines sparsamen und effizienten Einsatzes von Ressourcen finden, analysieren und implementieren
  • Verallgemeinerung und Anwenden solcher Problemlösungsprozesse auf verschiedene Problemstellungen

Damit sollen weitere Kompetenzen und Fähigkeiten unterstützt werden, wie:

  • Vertrautheit im Umgang mit Komplexität
  • Ausdauer im Bearbeiten von schwierigen Problemstellungen
  • Toleranz für Mehrdeutigkeit
  • Fähigkeit, offene Problemstellungen zu behandeln
  • Fähigkeit zu Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen, um gemeinsame Ziele oder Lösungen zu erreichen

Quelle: www.csteachers.org (Flyer „Computational Thinking“, PDF, abg. 15. 9. 2017)

NASA: Das Ende der Cassini-Mission

Nach etwa 20 Jahren endet der in vielen Bereichen spektakuläre Raumflug der NASA-Weltraumsonde „Cassini“. Mit einem kontrollierten Absturz auf den Planeten Saturn um 13.54 Uhr (MESZ) soll die Sonde in der Atmosphäre auseinanderbrechen beim Verglühten alle irdischen Mikroben vernichten, die die lange Reise durchs Weltall womöglich überlebt haben könnten.

Web:

 

Digitalisierung an den Schulen

An mehr als 150 Schulen österreichweit wird heuer als Pilotprojekt das Fach „Digitale Grundbildung“ unterrichtet. Entweder in der Form einer eigenen verbindlichen Übung oder eingebettet in die Unterrichtsarbeit anderer Pflichtgegenstände sollen in der 5. – 8. Schulstufe insgesamt 2 – 4 Wochenstunden digitale Bildung professionell vermittelt werden.

Thematisch orientiert sich dieser Unterricht an den Wissens- und Kompetenzfeldern zu Gesellschaftlichen Aspekten von Medienwandel und Digitalisierung, Informations-, Daten- und Medienkompetenz, Betriebssysteme und Standard-Anwendungen, Mediengestaltung, Digitale Kommunikation und Social Media, Sicherheit, Technische Problemlösung und Computational Thinking.

Von den oben genannten Bereiche sind vermutlich die Ziele des letztgenannten Teils Computational Thinking am wenigsten bekannt oder Lernenden und Lehrenden bewusst: Hier sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Daten aufzubereiten, Probleme allgemein zu analysieren, zu abstrahieren und mögliche Lösungen so zu formulieren, dass diese von Menschen verstanden und mit Hilfe von Software weiter verarbeiten werden können. Dies schließt etwa allgemeines logisches Verstehen, Algorithmik und Grundlagen des Programmierens zwingend mit ein.

Intensivkurse im Talentezentrum Schloss Drosendorf – Wintersemester 2017/18

Intensivkurse („Pullout-Kurse“), die von begabten und hochbegabten Schülerinnen und Schülern während des Schuljahres besucht werden können, stellen eine besondere Form eines Drehtürmodellprojekts dar.

Zusätzlich zu den an den Schulen angebotenen Drehtürmodellen können Lernende ab der 6. Schulstufe (2. Klasse NMS / AHS-Unterstufe) während des Schuljahres Intensivkurse besuchen, in denen eine Woche lang herausfordernde Inhalte behandelt und besondere Kompetenzen trainiert werden. Solche Kurse werden bisweilen auch als „Pull-out-Kurse“ bezeichnet, da die Schülerinnen und Schüler gleichsam aus dem Schulleben herausgenommen werden: Allerdings müssen versäumte Inhalte oder Leistungsfeststellungen in geeigneter Form individuell nachgeholt werden.

Die meisten Intensivkurse finden im Talentezentrum Schloss Drosendorf statt. Seit 2010 können hier mit Unterstützung der Bildungsstätte Schloss Drosendorf in der Zeit von Ende September bis Anfang Mai pro Woche bis zu zwei Intensivkurse stattfinden. Zwei Seminarräume, mehrere Aufenthaltsräume und das antike Ambiente des Schlosses erlauben den Jugendlichen eine intensive Beschäftigung im Rahmen des Kursthemas: Die Kursarbeit verteilt sich – mit einer längeren Mittagspause – auf den Vormittag, auf den Nachmittag und auf den Abend. Kurze Instruktionsphasen führen bei den meisten Kursen sehr rasch zu einer intensiven, eigenverantwortlichen Arbeit – oft auch als tagelang durchlaufende Beschäftigung im Team.

Bei allen Kursen werden die Lernergebnisse am letzten Tag präsentiert. Da alle Intensivkurse mit eLearning-Kursen begleitet werden, bleiben den Teilnehmenden die Aufgabenstellungen und Ergebnisse eines Intensivkurses bis zu 4 Jahren weiterhin erhalten. Als Download können die Kursinhalte nach der Rückkehr in der Schule verwendet werden, sei es als Informationen für die Klassengemeinschaft oder als Ausgangspunkt für eine abschließende Arbeit.

Für das neue Schuljahr sind 15 Intensivkurse im Wintersemester und 18 Intensivkurse im Sommersemester geplant. Informationen über die Themen, über die Anmeldung und eine Beschreibung der Kursinhalte stehen auf der Webseite http://begabtenfoerderung.lsr-noe.gv.at bereit. Die Kurskosten von € 240,- (Kurs und Vollpension) verringern sich durch die Förderung des Landes Niederösterreich auf € 190,-. In besonderen Fällen kann ein weiterer Zuschuss gewährt werden. Wissenswertes über die Bildungsstätte Schloss Drosendorf finden Sie unter http://www.schloss-drosendorf.at/.

Die Anmeldung zu allen Intensivkursen erfolgt über die Schulen.

Die erfahrenen Kursleiterinnen und Kursleiter haben interessante Kursthemen, herausfordernde Aufgabenstellungen und spannende Arbeitsformen vorbereitet. Sie freuen sich, wenn sich viele Schülerinnen und Schüler zu ihren Kursen anmelden!

Detailinformationen: