Science goes School Niederösterreich

Die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. setzt im Rahmen des FTI Programms Niederösterreich auch im Schuljahr 2017/18 das Projekt „Science goes School“ um. Mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler für Wissenschaft und Forschung zu interessieren wird eine Vermittlerrolle zwischen Wissenschaft, Forschung und Höheren Schulen in Niederösterreich angeboten.

Mit einem modulartigen Aufbau des Programms sollen Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden: Vorträge, Exkursionen, Experimente, Modulkombination und Studienberatung ermöglichen den interessierten Schülerinnen und Schülern von 16 – 19 Jahren einen kompetenten Einblick in die Wissenschaftswelt Niederösterreichs.

Themenfelder: Naturwissenschaften, Technische Wissenschaften, Humanmedizin, Gesundheitswissenscahften, Agrarwissenschaften, Veterinärmedizin, Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften.

Die Teilnahme an den einzelnen Modulen ist für die Schulen bzw. für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kostenlos. Die jeweiligen Angebote zu den Modulen können von den Schulleiterinnen, Schulleitern und verantwortlichen Lehrkräften direkt gebucht werden. Die Koordination und Organisation der Veranstaltungstermine erfolgt durch die NFB (NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H.).

Aktuelle Informationen: www.sciencegoesschool.at

Advertisements

Zur Wortbedeutung UBUNTU

Viele Schülerinnen und Schüler, die das freie Betriebssystem Linux verwenden, greifen zur wirklich anwenderfreundlichen Distribution „Ubuntu“. Dass dieses Wort eine tiefe Bedeutung aus der afrikanischen Philosophie hat, ist weniger bekannt: Ubuntu beszeichnet das Band, das alle Memschen verbindet….

science.ORF.at:Das Band, das alle Menschen verbindet

 

Informatiktag 2017

Am 28. Sept. 2017 luden die TU Wien, das Bundesministerium für Bildung, die PH Wien und die Österreichische Computer Gesellschaft zum 9. Informatiktag ein. Nach den Keynotes von Valentina Dagiene („Computational Thinking“), Stefan Szeider („… Das Erfüllbarkeitsproblem in Theorie und Praxis“) und Gerald Futschek (“ MOOC zum Programmierenlernen“) stellten Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen in Workshops vor.

http://www.informatik.tuwien.ac.at

http://www.ocg.at

http://www.ocg.at/de/biber

Das Internet in meinem Unterricht? – aber sicher!

Für Lehrende wird ein MOOC zum Thema „sicheres Internet im Unterricht“ angeboten. Der „SIMOOC“ ist ein offener Online-Kurs, der von einer großen Anzahl von Teilnehmenden besucht werden kann. Der achtwöchige Kurs bietet einen Überblick über die sichere Nutzung des Internets und gibt Impulse zur pädagogischen Vermittlung im Unterricht (Zitat: BMB, Sept. 2017).

Dauer: 9. Oktober – 1. Dezember 2017

Information: www.virtuelle-ph.at/simooc

SIMOOC: www.bitly.com/simooc

Computational Thinking

Die Vereinigung „Computer Science Teachers Association“ fasst in ihrem Flyer zu Computaional Thinking folgende Punkte zusammen:

  • Formulieren von Problemen in einer Weise, dass sie mit einem Computer oder anderen Werkzeugen gelöst werden können
  • Logisches Organisieren und Analyse von Daten
  • Daten durch Abstraktionen und Modellen und Simulationen repräsentieren
  • Lösungen durch algorithmisches Denken (in einer geordneten Abfolge von Lösungsschritten) automatisieren
  • Mögliche Lösungen mit dem Ziel eines sparsamen und effizienten Einsatzes von Ressourcen finden, analysieren und implementieren
  • Verallgemeinerung und Anwenden solcher Problemlösungsprozesse auf verschiedene Problemstellungen

Damit sollen weitere Kompetenzen und Fähigkeiten unterstützt werden, wie:

  • Vertrautheit im Umgang mit Komplexität
  • Ausdauer im Bearbeiten von schwierigen Problemstellungen
  • Toleranz für Mehrdeutigkeit
  • Fähigkeit, offene Problemstellungen zu behandeln
  • Fähigkeit zu Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen, um gemeinsame Ziele oder Lösungen zu erreichen

Quelle: www.csteachers.org (Flyer „Computational Thinking“, PDF, abg. 15. 9. 2017)

Digitalisierung an den Schulen

An mehr als 150 Schulen österreichweit wird heuer als Pilotprojekt das Fach „Digitale Grundbildung“ unterrichtet. Entweder in der Form einer eigenen verbindlichen Übung oder eingebettet in die Unterrichtsarbeit anderer Pflichtgegenstände sollen in der 5. – 8. Schulstufe insgesamt 2 – 4 Wochenstunden digitale Bildung professionell vermittelt werden.

Thematisch orientiert sich dieser Unterricht an den Wissens- und Kompetenzfeldern zu Gesellschaftlichen Aspekten von Medienwandel und Digitalisierung, Informations-, Daten- und Medienkompetenz, Betriebssysteme und Standard-Anwendungen, Mediengestaltung, Digitale Kommunikation und Social Media, Sicherheit, Technische Problemlösung und Computational Thinking.

Von den oben genannten Bereiche sind vermutlich die Ziele des letztgenannten Teils Computational Thinking am wenigsten bekannt oder Lernenden und Lehrenden bewusst: Hier sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Daten aufzubereiten, Probleme allgemein zu analysieren, zu abstrahieren und mögliche Lösungen so zu formulieren, dass diese von Menschen verstanden und mit Hilfe von Software weiter verarbeiten werden können. Dies schließt etwa allgemeines logisches Verstehen, Algorithmik und Grundlagen des Programmierens zwingend mit ein.

IT in der Bildung

Zahlreiche Projekte, Vorhaben und Maßnahmen begleiten den pädagogisch sinnvollen IT-Einsatz im kommenden Schuljahr.

Weblinks: