Digitalisierung an den Schulen

An mehr als 150 Schulen österreichweit wird heuer als Pilotprojekt das Fach „Digitale Grundbildung“ unterrichtet. Entweder in der Form einer eigenen verbindlichen Übung oder eingebettet in die Unterrichtsarbeit anderer Pflichtgegenstände sollen in der 5. – 8. Schulstufe insgesamt 2 – 4 Wochenstunden digitale Bildung professionell vermittelt werden.

Thematisch orientiert sich dieser Unterricht an den Wissens- und Kompetenzfeldern zu Gesellschaftlichen Aspekten von Medienwandel und Digitalisierung, Informations-, Daten- und Medienkompetenz, Betriebssysteme und Standard-Anwendungen, Mediengestaltung, Digitale Kommunikation und Social Media, Sicherheit, Technische Problemlösung und Computational Thinking.

Von den oben genannten Bereiche sind vermutlich die Ziele des letztgenannten Teils Computational Thinking am wenigsten bekannt oder Lernenden und Lehrenden bewusst: Hier sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Daten aufzubereiten, Probleme allgemein zu analysieren, zu abstrahieren und mögliche Lösungen so zu formulieren, dass diese von Menschen verstanden und mit Hilfe von Software weiter verarbeiten werden können. Dies schließt etwa allgemeines logisches Verstehen, Algorithmik und Grundlagen des Programmierens zwingend mit ein.

Werbeanzeigen

Coding

Programmieren ist einerseits Grundlage für informatisches Schaffen und andrerseits eine direkte Folge logischen Denkens und eines bewussten Einsatzes passender Algorithmen. Dass dies unabhängig vom Alter, ja schon von Schülerinnen und Schülern der Primarstufe erlernt und geübt werden kann, ist wenig bekannt – mehr denn je zuvor stehen dazu passende Werkzeuge zur Verfügung.

Einen Überblick erhalten Sie im Sonderheft „Schule Aktiv!“ des Bundesministeriums für Bildung. Verfasser der Artikel sind u.a. Gerald Futschek, Karl Josef Fuchs, Helmut Caba und Peter Micheuz.

Download aus dem BMB-Publikationen-Shop (PDF, 6 MB)