Pocket Code – Programmieren am Smartphone

Zum Themenbereich „Informatische Grundbildung“ (Learning Lab TU Graz) unterstützt die Technische Universität Graz das internationale Projekt CATROBAT, welches die Apps „Pocket Code“ und „Pocket Paint“ für Android-Smartphones zur Verfügung stellt.

Web:

Übrigens: In Zusammenhang mit der Verbindlichen Übung „Digitale Grundbildung“ ist das obige Thema eine gute Gelegenheit, den Schülerinnen und Schülern im Unterricht ihr Smartphone verwenden zu lassen 😉

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Verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“

Die Verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ startet schrittweise ab dem Schuljahr 2018/19 in den Neuen Mittelschulen und in der AHS-Unterstufe verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler. Dieser neue Gegenstand kann schulautonom in einem weiten Bereich realisiert werden, zB integrativ in den bestehenden Pflichtgegenständen oder auch als eigenständiges Unterrichtsfach. In jedem Fall sollen die Schülerinnen und Schüler bis zu 8. Schulstufe mit den wesentlichen Grundkompetenzen vertraut werden, die einen guten Start in die „digitale Welt“ ermöglichen.

Web:

AG-Tagung Informatik AHS

Am 22. und 23. März 2018 findet die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Informatik AHS Niederösterreich an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich in Baden statt. Zu zahlreichen aktuellen Themen werden Grundlagen, Strukturen und Lösungen diskutiert.

Digitale Grundbildung – Digitale Kompetenz

Weblinks:

 

Digitalisierung an den Schulen

An mehr als 150 Schulen österreichweit wird heuer als Pilotprojekt das Fach „Digitale Grundbildung“ unterrichtet. Entweder in der Form einer eigenen verbindlichen Übung oder eingebettet in die Unterrichtsarbeit anderer Pflichtgegenstände sollen in der 5. – 8. Schulstufe insgesamt 2 – 4 Wochenstunden digitale Bildung professionell vermittelt werden.

Thematisch orientiert sich dieser Unterricht an den Wissens- und Kompetenzfeldern zu Gesellschaftlichen Aspekten von Medienwandel und Digitalisierung, Informations-, Daten- und Medienkompetenz, Betriebssysteme und Standard-Anwendungen, Mediengestaltung, Digitale Kommunikation und Social Media, Sicherheit, Technische Problemlösung und Computational Thinking.

Von den oben genannten Bereiche sind vermutlich die Ziele des letztgenannten Teils Computational Thinking am wenigsten bekannt oder Lernenden und Lehrenden bewusst: Hier sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Daten aufzubereiten, Probleme allgemein zu analysieren, zu abstrahieren und mögliche Lösungen so zu formulieren, dass diese von Menschen verstanden und mit Hilfe von Software weiter verarbeiten werden können. Dies schließt etwa allgemeines logisches Verstehen, Algorithmik und Grundlagen des Programmierens zwingend mit ein.

Schule 4.0

Das Bundesministerium für Bildung legt ein umfassendes Konzept zur digitalen Bildung der Schülerinnen und Schüler in Österreich vor. Dabei soll die digitale Bildung in allen Alterstufen intensiviert werden.

Für die AHS bedeutet dies, dass in der 5. – 8. Schulstufe eine verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ mit eigenem Lehrplan im Ausmaß von 2 – 4 Wochenstunden eingerichtet werden soll. Damit soll bis zum Ende der 8. Schulstufe erreicht werden, dass die Jugendlichen ausreichend Medienkompetenz im Bereich der aktuellen Medienangebote, einen kritischen Umgang mit Daten und ausreichend Wissen über Technik, Coding und Problemlösungsstrategien erhalten.

Erfahrene Informatiklehrer/innen weisen darauf hin, dass bei diesem richtungsweisenden Projekt sicher gestellt sein muss, dass informatisches Grundwissen durch fachdidaktisch ausgebildete Experten in einem eigenen Unterrrichtsgegenstand vermittelt wird. Mathematisches Schließen, ein sicheres Anwenden von Algorithmen und kritisch hinterfragendes Kodieren bilden die Basis für alle Bereiche der modernen Informations- und Medientechnologie.

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